Mihaly Csikszentmihalyi und Flow
Das Wort Flow ist inzwischen fast ein Allgemeingut in der Wirtschafts- und Alltagssprache. Es tut gut mal den “Erfinder” dieser Hypothese darüber sprechen zu hören.
Das Wort Flow ist inzwischen fast ein Allgemeingut in der Wirtschafts- und Alltagssprache. Es tut gut mal den “Erfinder” dieser Hypothese darüber sprechen zu hören.
Ich habe mich in letzter Zeit wieder viel mit Trance beschäftigt. Praktisch, wie auch theoretisch. Viele interessante und historisch belegbare Fingerzeige zur Verwendung und Auswirkung von Trance findet man in der Ethnographie und Antropologie.
Unter anderem ist der Schamanismus da ein breites Feld, welches leider (ähnlich dem Yoga) im letzten Jahrhundert eine unglaubliche Verwässerung und Entsinnung erfahren hat.
Bei den Tungus, einem der Völker der Kamchatka Halbinsel, denen auch der eigentliche Begriff des “Schamanen” entstammt, ist ein Schamane nur jemand der:
a) Selbst in Trance gehen kann – dokumentiert durch z.B. Kräfte, die er im Normalzustand nicht hat. So sind in dem unten stehenden Zitat Fälle dokumentiert, in denen alte Schamanen sich ihr 30-40kg schweres Kostüm anzogen und dann sitzend oder liegend auf die Trance warteten. Dann hüpften sie für die Zeit der Zeremonie darin herum wie junges Wild! :-)
b) Die Zuschauer mit in das Tranceerleben mit hinein zieht – also eine massenpsychologische Veränderung im Zuschauerkreis erwirkt.
According to the shamans, they feel an extreme lightness of the body during the extasy. This feeling is seemingly also communicated to the sick persons, for the Manchus assert that when during the performance the shaman steps on the person lying on the ground, the shaman is felt to be very light. In fact the feeling of lightness, or in other words, the increase of strength, is a common phenomenon. As stated, the costume may weigh over thirty kilograms. Such a weight is not easy to wear, though it be evenly distributed on the body. An old woman, I saw one day among the Birarchen, could not lift it up and was literally unable to move, when the costume was put on her. However, when the spirit entered her, she moved with ease and at a tremendous speed. In another case I observed a shaman of eighty-six years who was half deaf and half blind (he could not walk alone and, being blind, shamanized at daylight); he was so weak that he could not move without being supported and was usually helped to mount his reindeer. The costume was extremely heavy (the old shaman gradually gathered a great number of iron parts) — weighing about forty kilograms by my estimation — and the old man, when dressed, lay on the ground until the spirits came in. Then there was a sudden transformation: he jumped and danced like a youth, his voice was as strong as that of his niece who was shamanizing with him.
In a great number of performances I saw shamans leap without a running start, or from the spot where they were standing (the wigwams being too small), which cannot be performed by the most able Tungus sportsmen, even without the additional weight of the costume. The Tungus assert that the shamans sometimes touch with their heads the upper smoke aperture of the wigwam, at a height of over three metres. I have not seen this (and this may be mere hallucination on the part of the Tungus!), but I have seen them jump to the height of about one metre. Indeed, for doing so there must be an enormous tension of muscles. The weight of shaman’s costume is also an interesting fact which throws a special light. In fact, the weight of the costume must hinder the shaman in producing his extasy, so the shaman must make a special additional effort for neutralizing the inhibitive influence of the extra-weight. If the shaman cannot reach an extasy he cannot perform — the costume is too heavy; a heavy costume requires a further increase of extasy. In fact the shaman-beginners usually have light costumes, while the old experienced shamans have very heavy costumes. The Tungus say that a young shaman cannot wear a heavy costume. Among the Manchus, whose forms of shamanizing have been, especially lately, established, as well as among the Dahurs, the costume is not very heavy.
Neulich war Louka zu Besuch. Er ist ein wundervoller Freund, der seine ganz eigene und wirksame Interpretation des Yoga unterrichtet: Tulayoga
Er hat uns ein Video einer Neurowissenschaftlerin zugeschickt, die einen Hirnschlag erlitt, der ihr Sprachzentrum betraf.
(oder auch vielleicht das, was der Interpreter genannt wird)
Das Video hat mich berührt. Das, was die Dame erzählt, ist mit Yoga erreichbar – Ich kenne das, was die Dame da beschreibt aus eigener Erfahrung. Nur die richtigen Übungen, Abläufe und vor Allem die richtige innere Einstellung braucht es.
Mit “Astralen Sphären” haben diese Zustände allerdings rein garnichts zu tun.
Falls jemand, wie ich, schon mal an Wordpad / Notepad verzweifelt ist – bei dem Versuch den Dump einer SQL Datenbank zu durchsuchen.
Nun bin ich endlich an die in der Datenbank verschollenen Texte ran gekommen :-)
Und ich hab echt gerade die Nase voll vom Computer!
Die Webseite läuft, allerdings noch eingeschränkt. Die Texte sind momentan alle irgendwo im Datennirvana und die Gallerie ist kaputt. Doch es geht voran. :-)
Mein Provider rüstet gerade alle seine Server auf, die Webseite und der Blog waren daher ein paar Tage offline.
Die Datenbank der Webseite könnte einen Knacks abbekommen haben beim Umzug, wir prüfen das gerade.
Hoffentlich geht es bald weiter.
Wie einige von Euch bemerkt haben, sind die Posts in letzter Zeit sehr spärlich geworden. Das liegt daran, dass ich mit zunehmendem Verstehen verstehe, wie wenig ich überhaupt erst verstehe.
Ich habe heraus gefunden, dass ich das Rad nicht neu zu erfinden brauche. Andere Menschen haben sich schon sehr viel gedacht. Auch und gerade in den Bereichen des menschlichen Daseins, die mich interessieren. Ich war nur bisher nicht drauf gestoßen. Daher widme ich mich momentan
a) meiner Praxis
b) dem Lernen
Computer, Social Networking etc. lenkt mich davon ab, daher reduziere ich meine Zeit damit auf ein notwendiges Minimum.
Ich denke ich werde ab und zu noch etwas hier rein schreiben, aber z.B. keine Forschungs-Digests mehr. Die aktuelle Forschung hole ich später nach, wenn ich die Grundlagen und die schon geschehene Vorarbeit durchgearbeitet habe.
Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra
Der Film hat mich sehr bewegt.
Ich frage mich gerade, ob es eigentlich inhaltlichen uns stilistischen Sinn macht die Anführungszeichen in meinem Blog für meine eigenen Äußerungen zu verwenden, während ich die Zitate aus meinen Quellen als normal hinstelle.
Darüber denke ich noch nach. Es hindert mich jedoch nicht an meinem großen Schmunzeln über den untenstehenden Beitrag:
Was wäre, wenn Wissenschaft genauso arbeiten würde wie Religion? Das erklärt Richard Dawkins in diesem schönen Video (ein Ausschnitt eines Vortrags an der UC Berkeley). Sehr schönes Beispiel!
Yey, ich habe vor Yoga längere Zeit auch Kampfsport / Kampfkunst betrieben. Wie die ganzen “Yogatricks” entzaubert werden können, habe ich nun schon seit längerer Zeit verstanden und und es ist schön zu sehen, wie das selbe sich auch auf den Mythos Shaolin und Qi Gong anwenden lässt.
via. http://www.karatedo2000.de/grundw/mythos/index.htm
Chi ist eine super Sache um Geld zu machen (denn VERDIENEN ist das ganz sicher nicht!!!). Ein Buch über Chi zu schreiben ist die einfachste Sache der Welt, denn man benötigt nur Fantasie, Einfallsreichtum, ein Zauberbuch, Papier und einen Stift. Dann schreibt man munter drauf los und bringt vielleicht irgendwann ein Buch heraus, welches €20,00 kostet, aber in dem nichts weiter enthalten ist als fauler Zauber, Lügen und dicker Schmarrn. Auch ist mit Chi-Steinen, Chi-Geräten oder weiß der Teufel eine Menge Knete zu machen. Alle versprechen sie, dass sie das Chi, welches aus den Bahnen geraten ist, wieder ungestört fließen lassen können, damit es uns besser geht.
Adelaide/Wien pte/08.05.2010/13:55 – Eine Studie von Forschern der University Adelaide http://www.adelaide.edu.au – gemeinsam mit der National University of Singapore und der Princeton University – hat erstmals den Druck auf die Umwelt in 179 Staaten der Erde gelistet. Dazu wurden insgesamt sieben Indikatoren herangezogen, auf deren Grundlage ein Index erstellt wurde, der die proportionale sowie auch die absolute Umweltbelastung zeigt. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Wissenschaftsmagazin PLoS One.Die zehn schlechtesten Ergebnisse auf dem proportionalen Index erreichten Singapur, Korea, Katar, Kuwait, Japan, Thailand, Bahrain, Malaysia, die Philippinen und die Niederlande. In absoluten globalen Zahlen waren Brasilien, USA, China, Indonesien, Japan, Mexiko, Indien, Russland, Australien und Peru die Spitzenreiter. Indikatoren waren Verlust des natürlichen Waldes, Habitatveränderung, Fischerei und andere Arten der Meeresnutzung, Einsatz von Düngemitteln, Wasserverschmutzung, CO2-Emissionen und Druck auf die Flora und Fauna.
…
Interessanterweise war der generelle Wohlstand der wichtigste Einflussfaktor der Umweltauswirkungen.Wohlstand als wichtiger Einflussfaktor”Wir haben die Rankings mit den sozioökonomischen Variablen wie Populationsgröße, Bruttosozialprodukt und der Qualität der Staatsführung verglichen und dabei entdeckt, dass Wohlstand der wichtigste Faktor in Zusammenhang mit den Einflüssen auf die Umwelt war”, so der Forscher. “Je reicher ein Land ist, desto größer ist auch der Druck auf die Umwelt.”Beweise dafür, dass die Umweltzerstörung ihr Plateau erreicht oder sogar abnimmt, wenn das Pro-Kopf-Einkommen einen gewissen Wert überschritten hat – die so genannte Kuznets-Kurven-Theorie – konnten die Forscher nicht finden. “Es gibt Theorien wonach erhöhter Wohlstand dazu führt, dass Nationen einen besseren Zugang zu sauberen Technologien haben und dadurch die negativen Auswirkungen auf die Umwelt geringer werden. Das konnten wir nicht feststellen”, so Bradshaw.
viaBrasilien, USA und China führen als Umweltsünder – pressetext.deutschland.
Der Server auf dem meine Webseiten (neben vielen tausend anderen) lagern, wurde gehackt. Da ich meine wundervolle Webmasterin gerade nicht erreichen kann und selbst keine typo3 Wiederherstellung beherrsche, kann es sein dass sie für ein paar Tage offline sind.
Server sind wieder Online.
Ein Beispiel, wie wir durch Sprache etwas schaffen, was vorher nicht da gewesen ist:
Die Entität “PTSD” existiert nur in unserer Semantik. PTSD ist ein Mechanismus, der durch eine ganze Reihe von Symptomen charakterisiert wird. Durch die Quasi-Verstofflichung dieses Phänomens, indem wir ihm einen Namen geben, verschieben wir einen Teil unsererAufmerksamkeit und einen Teil unserer Eigenverantwortung nach außen in´s Leere. Es ist nicht der Mensch, der da krankt, es ist dann plötzlich “die Krankheit”.
Damit ist der Weg frei, über den Menschen hinweg zu sehen und “die Krankheit” zu behandeln.
Posttraumatische Belastungsstörungen (PTSD), die häufig nach einer Begegnung mit extremer Gewalt auftreten, haben offenbar auch körperliche Folgen: Sie scheinen das Immunsystem der Betroffenen zu beeinträchtigen, indem sie die Aktivität verschiedener Schlüsselgene verändern. Das schließt ein amerikanisch-deutsches Forscherteam aus einem Vergleich der Genaktivität von 23 PTSD-Patienten mit der von 77 Gesunden. Das traumatische Erlebnis, das die Krankheit auslöst, greift demnach – vermutlich über veränderte Stresshormonspiegel – direkt in die komplexe Regelmaschinerie ein, mit deren Hilfe Gene ein- und ausgeschaltet werden, erklären die Forscher. Sie hoffen, mit Hilfe eines besseren Verständnisses dieser Wechselwirkungen auch neue Ansätze zu finden, um die Erkrankung zu behandeln.
Ich würde viel dafür geben, zu erleben wie Deutschlands Flüsse und Seen vor 200 Jahren ausgesehen haben – vor der industriellen Revolution.
Ein Großteil der britischen Bodenfischbestände ist verschwundenFür einen kommerziellen Fischer ist es heute 17-mal schwieriger, vor den Küsten von England oder Wales den gleichen Fang zu erzielen wie im Jahr 1889. Das haben englische Wissenschaftler um Callum Roberts von der University of York bei der Auswertung von Fangdaten herausgefunden, bei der auch die technische Entwicklung der Fischerei berücksichtigt wurde. Der Grund liegt in der dramatischen Abnahme der Fischbestände, die selbst pessimistische Schätzungen bei weitem übertreffen: Die Bestände von bei Verbrauchern beliebten Fischarten wie Kabeljau, Schellfisch oder Scholle sind um durchschnittlich 94 Prozent gesunken. Die von kommerzieller Fischerei verursachten Schäden an den marinen Ökosystemen haben über einen weitaus längeren Zeitraum stattgefunden als bisher angenommen.
Eine gute Nachricht für gestresste Menschen mit wenig Zeit: Bereits fünf Minuten körperliche Aktivität im Grünen verbessert Stimmung und Selbstwertgefühl deutlich. Nach der Studienzusammenfassung englischer Forscher ist eine Steigerung des Selbstwerts durch Naturerfahrung besonders hoch bei jüngeren Leuten und psychisch angegriffenen Menschen. Erhöht wird der positive Effekt von Aktivitäten im Grünen, zu denen etwa Spaziergänge im Park und Gartenarbeit gehören, noch durch eine Umgebung mit Wasser. Die Resultate zeigen die große Bedeutung von Parks und Bäumen in Städten und in der Umgebung von Unternehmen. Begrünte Erholungszonen müssen deshalb auch von Stadtplanern und Politikern berücksichtigt werden.
Gedanken zu diesem Thema hatte ich mir schon 2005 in Spanien auf dem Weg zur Uni gemacht, als ich nebenbei Vorlesungen über die Psychologie und eben auch Epilepsie gehört habe. Es sieht so aus, als würde sich in bestimmten Bereichen des Hirns Spannung aufbauen und sich dann stoßartig in die anderen Bereiche hinein entladen.
Es gibt Parallelen zu bestimmten Yoga-Übungen, die zumindest äußerlich ähnliche Effekte hervorrufen (Ajagari).
Die Fragen sind:
a) wie und warum baut sich bei der Epilepsie Spannung auf
b) wie hilft man Epilepsie-Kranken diese Spannung rechtzeitig und sanft zu “entladen”.
c) was haben a+b mit der Funktion des “gesunden” Menschen zu tun, das Aufbauen von Spannung ist ja ein gradueller Prozess, der uns alle betrifft.
Chloridkanäle leiten Informationen zwischen Nervenzellen weiter
Chloridkanäle in Nervenzellen dienen tatsächlich deren Erregbarkeit und damit der Kommunikation zwischen den Zellen. Über die Kanäle können die Zellen somit die Informationsweiterleitung theoretisch selbst regulieren. Zu diesem Ergebnis sind deutsche Max-Planck-Forscher in ihren Experimenten gekommen und haben damit eine lang gehegte Theorie bestätigt. Eine zweite Vermutung hingegen widerlegten die Wissenschaftler: Wie sie herausfanden, geht Epilepsie nicht allein auf einen Mangel an bestimmten Chloridkanälen zurück. In Versuchen mit Mäusen ohne diese Kanäle waren die Nervenzellen der Tiere zwar deutlich leichter erregbar, epileptische Anfälle blieben jedoch aus. Der Grund: Neben den für die Informationsweiterleitung zuständigen Zellen gibt es auch solche, die den Austausch zwischen benachbarten Zellen hemmen. Da beide Systeme gleichermaßen von den Chloridkanälen abhängig sind, bleiben sie auch bei einem Mangel im Gleichgewicht, berichtet das Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried.
Ich habe gerade die Nachricht bekommen, dass alle meine Papiere bei der ZVS regelgerecht eingegangen sind.
Nun heißt es warten und Daumen drücken.
Letzteres mache ich ja häufiger in der Praxis und im Unterricht :-)
Interessant, interessant. Dass Träume der Übertragung der Informationen aus dem Hippocampus in die Großhirnrinde dienen, weiss man schon recht lang. Dass dies so schnell und effektiv geschieht war mir neu! Ein indischer Ingenieur hat in einem Buch zur Biomechanik vorgeschlagen, dass man sich, wenn man sich mit Haltungskorrektur beschäftigt, öfter am Tag hinlegen und schlafen sollte. Er hat mit dieser Schlafen – Arbeiten – Schlafen – Lernen – Schlafen Methode bei sich selbst gute Fortschritte erreicht. Zeit das mal auszuprobieren.
Träume sind ein Zeichen dafür, dass unser Gehirn neu Gelerntes verarbeitet und mit anderen Inhalten verknüpft. Das haben israelische und amerikanische Forscher anhand von Experimenten zum räumlichen Lernen herausgefunden. Demnach finden sich Personen in einem virtuellen Labyrinth bei einem zweiten Versuch sehr viel schneller zurecht, wenn sie zwischenzeitlich kurz geschlafen hatten und dabei aufgabenbezogen träumten. Zudem vergegenwärtigten sich überwiegend diejenigen Probanden im Schlaf das Labyrinth, die im ersten Durchgang schlecht abgeschnitten hatten – ein Hinweis darauf, dass sich das Gehirn während der Träume mit nicht bewältigten Aufgaben beschäftigt. Durch weitere Untersuchungen sollen die Resultate praktisch anwendbar werden, etwa um eine traumfördernde Lernumgebung zu schaffen.
Der Kampf um´s Cholesterin geht weiter – war er´s oder war er´s nicht?!
Auskristallisiertes Cholesterin ist der molekulare Auslöser der Arterienverkalkung. Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass die körpereigene Abwehr auf die Kristalle mit einer massiven Immunreaktion reagiert: Folge sind lebensgefährliche Entzündungen in den Arterienwänden, die Blutbahnen verengen und so zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder plötzlichem Herztod führen können. Aufgefallen waren den Wissenschaftlern die vielen Abwehrzellen in den Ablagerungen, obschon keine Erreger vorhanden waren: Das kristalline Cholesterin wird von den Fresszellen aufgenommen, die wegen der schwer verdaulichen Kost über körpereigene Stoffe eine Entzündungsreaktion des Körpers einleiten.
Da ich mich gerade damit rumschlage, simple Artikel zu schreiben – bewundere ich es, wie es andere mit System schaffen, mit Regularität Diplom- oder auch Doktorarbeiten aus dem Hut zu zaubern.
Andererseits ist es schön zu wissen: es geht!
“Hausarbeiten schreiben ist wie mit dem Baukasten spielen”, sagt der Ghostwriter. Er beschränkt das Thema auf ein realisierbares Projekt, errichtet ein tragfähiges Gliederungsgerüst, das er nach und nach mit Textbausteinen auffüllt. Wenn der Rohbau steht, schichtet er einzelne Teile um, glättet und streicht das Ganze schön an: “Ein, zwei alte Philosophen in der Einleitung machen sich meistens gut.”
Zwei bis drei Wochen dauert es, bis Schröder eine Diplomarbeit aus seinem Baukasten holt, für eine Doktorarbeit braucht er wenige Monate.
viaDiplom vom Ghostwriter: Fremde Federn – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – UniSPIEGEL.
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