Posttraumatische Belastungsstörungen schlagen aufs Immunsystem

5. Mai 2010 Maxim Keine Kommentare

Ein Beispiel, wie wir durch Sprache etwas schaffen, was vorher nicht da gewesen ist:

Die Entität “PTSD” existiert nur in unserer Semantik. PTSD ist ein Mechanismus, der durch eine ganze Reihe von Symptomen charakterisiert wird. Durch die Quasi-Verstofflichung dieses Phänomens, indem wir ihm einen Namen geben, verschieben wir einen Teil unsererAufmerksamkeit und einen Teil unserer Eigenverantwortung nach außen in´s Leere. Es ist nicht der Mensch, der da krankt, es ist dann plötzlich “die Krankheit”.

Damit ist der Weg frei, über den Menschen hinweg zu sehen und “die Krankheit” zu behandeln.

Posttraumatische Belastungsstörungen (PTSD), die häufig nach einer Begegnung mit extremer Gewalt auftreten, haben offenbar auch körperliche Folgen: Sie scheinen das Immunsystem der Betroffenen zu beeinträchtigen, indem sie die Aktivität verschiedener Schlüsselgene verändern. Das schließt ein amerikanisch-deutsches Forscherteam aus einem Vergleich der Genaktivität von 23 PTSD-Patienten mit der von 77 Gesunden. Das traumatische Erlebnis, das die Krankheit auslöst, greift demnach – vermutlich über veränderte Stresshormonspiegel – direkt in die komplexe Regelmaschinerie ein, mit deren Hilfe Gene ein- und ausgeschaltet werden, erklären die Forscher. Sie hoffen, mit Hilfe eines besseren Verständnisses dieser Wechselwirkungen auch neue Ansätze zu finden, um die Erkrankung zu behandeln.

viawissenschaft.de – Panikattacken machen krank.

KategorienArchiv Tags: , , ,

Überfischung mit Tradition

5. Mai 2010 Maxim Keine Kommentare

Ich würde viel dafür geben, zu erleben wie Deutschlands Flüsse und Seen vor 200 Jahren ausgesehen haben – vor der industriellen Revolution.

Ein Großteil der britischen Bodenfischbestände ist verschwundenFür einen kommerziellen Fischer ist es heute 17-mal schwieriger, vor den Küsten von England oder Wales den gleichen Fang zu erzielen wie im Jahr 1889. Das haben englische Wissenschaftler um Callum Roberts von der University of York bei der Auswertung von Fangdaten herausgefunden, bei der auch die technische Entwicklung der Fischerei berücksichtigt wurde. Der Grund liegt in der dramatischen Abnahme der Fischbestände, die selbst pessimistische Schätzungen bei weitem übertreffen: Die Bestände von bei Verbrauchern beliebten Fischarten wie Kabeljau, Schellfisch oder Scholle sind um durchschnittlich 94 Prozent gesunken. Die von kommerzieller Fischerei verursachten Schäden an den marinen Ökosystemen haben über einen weitaus längeren Zeitraum stattgefunden als bisher angenommen.

viawissenschaft.de – Überfischung mit Tradition.

KategorienArchiv Tags:

Fünf Minuten Bewegung in der Natur hellt die Stimmung auf und hebt den Selbstwert

3. Mai 2010 Maxim Keine Kommentare

Eine gute Nachricht für gestresste Menschen mit wenig Zeit: Bereits fünf Minuten körperliche Aktivität im Grünen verbessert Stimmung und Selbstwertgefühl deutlich. Nach der Studienzusammenfassung englischer Forscher ist eine Steigerung des Selbstwerts durch Naturerfahrung besonders hoch bei jüngeren Leuten und psychisch angegriffenen Menschen. Erhöht wird der positive Effekt von Aktivitäten im Grünen, zu denen etwa Spaziergänge im Park und Gartenarbeit gehören, noch durch eine Umgebung mit Wasser. Die Resultate zeigen die große Bedeutung von Parks und Bäumen in Städten und in der Umgebung von Unternehmen. Begrünte Erholungszonen müssen deshalb auch von Stadtplanern und Politikern berücksichtigt werden.

viawissenschaft.de – Grün macht vergnügt.

KategorienArchiv Tags: ,

Übererregung ohne Epilepsie möglich

30. April 2010 Maxim Keine Kommentare

Gedanken zu diesem Thema hatte ich mir schon 2005 in Spanien auf dem Weg zur Uni gemacht, als ich nebenbei Vorlesungen über die Psychologie und eben auch Epilepsie gehört habe. Es sieht so aus, als würde sich in bestimmten Bereichen des Hirns Spannung aufbauen und sich dann stoßartig in die anderen Bereiche hinein entladen.

Es gibt Parallelen zu bestimmten Yoga-Übungen, die zumindest äußerlich ähnliche Effekte hervorrufen (Ajagari).

Die Fragen sind:

a) wie und warum baut sich bei der Epilepsie Spannung auf

b) wie hilft man Epilepsie-Kranken diese Spannung rechtzeitig und sanft zu “entladen”.

c) was haben a+b mit der Funktion des “gesunden” Menschen zu tun, das Aufbauen von Spannung ist ja ein gradueller Prozess, der uns alle betrifft.

Chloridkanäle leiten Informationen zwischen Nervenzellen weiter

Chloridkanäle in Nervenzellen dienen tatsächlich deren Erregbarkeit und damit der Kommunikation zwischen den Zellen. Über die Kanäle können die Zellen somit die Informationsweiterleitung theoretisch selbst regulieren. Zu diesem Ergebnis sind deutsche Max-Planck-Forscher in ihren Experimenten gekommen und haben damit eine lang gehegte Theorie bestätigt. Eine zweite Vermutung hingegen widerlegten die Wissenschaftler: Wie sie herausfanden, geht Epilepsie nicht allein auf einen Mangel an bestimmten Chloridkanälen zurück. In Versuchen mit Mäusen ohne diese Kanäle waren die Nervenzellen der Tiere zwar deutlich leichter erregbar, epileptische Anfälle blieben jedoch aus. Der Grund: Neben den für die Informationsweiterleitung zuständigen Zellen gibt es auch solche, die den Austausch zwischen benachbarten Zellen hemmen. Da beide Systeme gleichermaßen von den Chloridkanälen abhängig sind, bleiben sie auch bei einem Mangel im Gleichgewicht, berichtet das Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried.

viawissenschaft.de – Übererregung ohne Epilepsie möglich.

KategorienArchiv Tags: , ,

Studium an der Charité

30. April 2010 Maxim 3 Kommentare

Ich habe gerade die Nachricht bekommen, dass alle meine Papiere bei der ZVS regelgerecht eingegangen sind.

Nun heißt es warten und Daumen drücken.

Letzteres mache ich ja häufiger in der Praxis und im Unterricht :-)

KategorienArchiv Tags:

Beim Training neu erlernter Fähigkeiten entstehen im Gehirn Schlaferlebnisse

30. April 2010 Maxim 1 Kommentar

Interessant, interessant. Dass Träume der Übertragung der Informationen aus dem Hippocampus in die Großhirnrinde dienen, weiss man schon recht lang. Dass dies so schnell und effektiv geschieht war mir neu! Ein indischer Ingenieur hat in einem Buch zur Biomechanik vorgeschlagen, dass man sich, wenn man sich mit Haltungskorrektur beschäftigt, öfter am Tag hinlegen und schlafen sollte. Er hat mit dieser Schlafen – Arbeiten – Schlafen – Lernen – Schlafen Methode bei sich selbst gute Fortschritte erreicht. Zeit das mal auszuprobieren.

Träume sind ein Zeichen dafür, dass unser Gehirn neu Gelerntes verarbeitet und mit anderen Inhalten verknüpft. Das haben israelische und amerikanische Forscher anhand von Experimenten zum räumlichen Lernen herausgefunden. Demnach finden sich Personen in einem virtuellen Labyrinth bei einem zweiten Versuch sehr viel schneller zurecht, wenn sie zwischenzeitlich kurz geschlafen hatten und dabei aufgabenbezogen träumten. Zudem vergegenwärtigten sich überwiegend diejenigen Probanden im Schlaf das Labyrinth, die im ersten Durchgang schlecht abgeschnitten hatten – ein Hinweis darauf, dass sich das Gehirn während der Träume mit nicht bewältigten Aufgaben beschäftigt. Durch weitere Untersuchungen sollen die Resultate praktisch anwendbar werden, etwa um eine traumfördernde Lernumgebung zu schaffen.

viawissenschaft.de – Träumer lernen schneller.

KategorienArchiv Tags: , ,

Cholesterinkristalle lösen Entzündungen in Gefäßwänden aus

30. April 2010 Maxim Keine Kommentare

Der Kampf um´s Cholesterin geht weiter – war er´s oder war er´s nicht?!

Auskristallisiertes Cholesterin ist der molekulare Auslöser der Arterienverkalkung. Ein internationales Forscherteam hat herausgefunden, dass die körpereigene Abwehr auf die Kristalle mit einer massiven Immunreaktion reagiert: Folge sind lebensgefährliche Entzündungen in den Arterienwänden, die Blutbahnen verengen und so zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder plötzlichem Herztod führen können. Aufgefallen waren den Wissenschaftlern die vielen Abwehrzellen in den Ablagerungen, obschon keine Erreger vorhanden waren: Das kristalline Cholesterin wird von den Fresszellen aufgenommen, die wegen der schwer verdaulichen Kost über körpereigene Stoffe eine Entzündungsreaktion des Körpers einleiten.

viawissenschaft.de – Massenauftrieb für Fresszellen.

KategorienArchiv Tags: ,

Diplom vom Ghostwriter: Fremde Federn – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – UniSPIEGEL

30. April 2010 Maxim 4 Kommentare

Da ich mich gerade damit rumschlage, simple Artikel zu schreiben – bewundere ich es, wie es andere mit System schaffen, mit Regularität Diplom- oder auch Doktorarbeiten aus dem Hut zu zaubern.

Andererseits ist es schön zu wissen: es geht!

“Hausarbeiten schreiben ist wie mit dem Baukasten spielen”, sagt der Ghostwriter. Er beschränkt das Thema auf ein realisierbares Projekt, errichtet ein tragfähiges Gliederungsgerüst, das er nach und nach mit Textbausteinen auffüllt. Wenn der Rohbau steht, schichtet er einzelne Teile um, glättet und streicht das Ganze schön an: “Ein, zwei alte Philosophen in der Einleitung machen sich meistens gut.”

Zwei bis drei Wochen dauert es, bis Schröder eine Diplomarbeit aus seinem Baukasten holt, für eine Doktorarbeit braucht er wenige Monate.

viaDiplom vom Ghostwriter: Fremde Federn – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – UniSPIEGEL.

KategorienArchiv Tags: ,

Oxytocin erhöht Lernfähigkeit und Einfühlung

30. April 2010 Maxim Keine Kommentare

wissenschaft.de – Worauf Frauen warten.

Was ich spannend finde, ist dass ich andere Studien kenne, demnach dieses Hormon in der Mann-Frau Verbindung beim Sex ausgeschüttet wird, nach dem Orgasmus jedoch sehr schnell wieder abbaut.

Dem ist scheinbar nicht so, wenn man auf den Orgasmus verzichtet. Das ist auch meine praktische Erfahrung.

Spannende Gedankengrundlage, um neu über einige Ansichten aus dem Taoismus / Yoga nachzudenken.

KategorienArchiv Tags: , , , ,

Babyschwimmen verbessert Balance und Koordinationsvermögen langfristig

30. April 2010 Maxim Keine Kommentare

wissenschaft.de – Punktsieg für die Wasserratten.

Meine Eltern hatten mir eine Art Turnjungle gebaut, als ich 1 Jahr alt war. Bis zum Alter von 5 war ich glaube ich eher als Affe, denn als Baby aufgewachsen.

KategorienArchiv Tags:

Gute und böse Taten erhöhen die physische Kraft sowie die Willensstärke

21. April 2010 Maxim Keine Kommentare

Wer eine anstrengende Aufgabe vor sich hat, sollte schnell noch ein bisschen Geld für einen wohltätigen Zweck spenden. Diesen eigenwilligen Tipp leitet der Harvard-Psychologe Kurt Gray aus einer Studie ab, in der er einen ungewöhnlichen Zusammenhang entdeckt zu haben glaubt: Anderen etwas Gutes zu tun oder auch nur darüber nachzudenken, stärkt die eigene Körperkraft. Das wiederum beeinflusse Willensstärke und Durchhaltevermögen, so dass man auch Versuchungen wie einem Stückchen Kuchen besser widerstehen könne, schlussfolgert der Wissenschaftler. Der gleiche Effekt tritt übrigens auch ein, wenn man anderen schadet oder ihnen in Gedanken Böses zufügt, berichtet Gray.

Kurt Gray (Harvard University, Cambridge) et al.: Social Psychological and Personality Science, Bd. 1, Nr. 2

ddp/wissenschaft.de – Ilka Lehnen-Beyel

KategorienArchiv Tags: , , ,

Reiner Maria Rilke, aus dem Buch vom mönchischen Leben

20. April 2010 Maxim Keine Kommentare

Dieses Gedicht ist mir Gestern spontan wieder eingefallen. Es begleitet mich nun schon seit über 10 Jahren und ist für mich ein sehr treffendes Sinnbild meines Lebens, auch wenn ich momentan nicht weiß, was ich mit dem Begriff “Gott” darin anfangen will.

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang.

KategorienArchiv Tags: , ,

Bakasana mit 83

20. April 2010 Maxim Keine Kommentare

Eine wunderschöne Bakasana einer wunderschönen Dame :-)

KategorienArchiv Tags: , , ,

ADHD: Sofortiges Lob wirkt wie Medikament

19. April 2010 Maxim Keine Kommentare

Ob da wohl da wohl in dem Kürzel “Aufmerksamkeits Defizit und Hyperaktivitäts Syndrom” das “Aufmerksamkeitsdefizit” auf der Elternseite liegt? Das wurde ja schon lange vermutet.

Nottingham (pte/19.04.2010/10:00) – Die Gehirne von Kindern mit Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHD) reagieren auf sofortige Belohnung auf die gleiche Art und Weise wie auf Medikamente. Wissenschaftler der University of Nottingham http://www.nottingham.ac.uk haben die Gehirnaktivität gemessen, als die Kinder ein Computerspiel spielten, bei dem für jedes weniger impulsive Verhalten zusätzliche Punkte vergeben wurden.

Diese in Biological Psychiatry veröffentlichten Forschungsergebnisse könnten bedeuten, dass die Dosis von üblichen Medikamenten wie Ritalin auch in schweren Fällen reduziert werden kann. Das Team um Chris Hollis warnt jedoch Lehrer und Eltern, dass es oft auch schwer sein kann, diese sofortige Belohung zu gewährleisten.

Geistiges Fitnesstraining: Schon kurzzeitiges Meditieren verbessert Aufmerksamkeit und Konzentration

16. April 2010 Maxim 2 Kommentare

Geistiges Fitnesstraining: Schon kurzzeitiges Meditieren verbessert Aufmerksamkeit und Konzentration

Wer kurz vor einer Prüfung steht, sollte sich an den letzten Vorbereitungstagen ein kurzes Meditationstraining gönnen – es lohnt sich: Schon vier Tage jeweils 20-minütigen Trainings genügen, um kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit und Konzentration deutlich zu verbessern. Zu diesem Schluss sind US-Forscher um Fadel Zeidan von der Wake Forest University School of Medicine in Winston-Salem gekommen. In entsprechenden Tests schnitten Probanden, die an vier aufeinanderfolgenden Tagen unter Anleitung meditiert hatten, signifikant besser ab als eine Vergleichsgruppe, die stattdessen 20 Minuten lang ein Hörbuch gehört hatte.

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/310797.html

KategorienArchiv Tags: , ,

Alter macht Weise, unabhängig vom Bildungsstandart

8. April 2010 Maxim Keine Kommentare

Bei Verhandlungen in Konflikten oder bei Gerichtsentscheiden sollten die Alten das Sagen haben

Mit dem Alter kommt die Weisheit. Darauf deutet eine groß angelegte Studie von US-Forschern hin, die sich mit den Überlegungen verschiedener Altersgruppen zu hypothetischen Konflikten auseinandersetzt. Demnach zeigen Menschen über 60 Jahre im Vergleich mit ihren jüngeren Kollegen deutlich mehr Eigenschaften, die in der psychologischen Literatur als Weisheitsaspekte gelten. Darunter fällt beispielsweise die Fähigkeit, in einem Konflikt verschiedene Blickwinkel einzunehmen oder Kompromisse anzustreben. Anders als zahlreiche Studien zu negativen Auswirkungen des Alterns ermutigten die Resultate dazu, sich auf die Stärken älterer Menschen zu besinnen, schreiben die Forscher.

Igor Grossman (University of Michigan) et al.: PNAS, Onlinevorabveröffentlichung, doi: 10.1073/pnas.1001715107).

ddp/wissenschaft.de – Thomas Neuenschwander

KategorienArchiv Tags: , ,

Erdmagnetfeld und Esoterik

6. April 2010 Maxim 1 Kommentar

Ich hatte mich gestern innerlich bei der Erwähnung von Feng Shui aufgeregt. Ich reagiere inzwischen auf alles allergisch, was für mich nach Esoterik riecht und Vastu und Feng Shui sind da Vorzeigeobjekte – andererseits liegt in jedem überlieferten Wissen häufig irgendwo ein Quentchen Wahrheit und Weisheit vergraben.

Da ich mich gerade stark mit dem Hirn beschäftige, habe ich mir während meiner Morgenpraxis Gedanken gemacht, ob das Erdmagnetfeld auf unser Hirn Auswirkungen hat. Und siehe da, es sieht so aus:

Evidence of a nonlinear human magnetic sense

Human navigation and magnetoreception: the Manchester experiments do replicate

Welche Relevanz das nun für die Ausrichtung meines Schreibtisches oder meiner Yogamatte hat, vermag ich noch nicht erschließen.

KategorienArchiv Tags: , , ,

Fett am Morgen kann vorteilhaft sein – Frühstück programmiert den Stoffkreislauf für den Rest des Tages

5. April 2010 Maxim Keine Kommentare

Ein Hoch auf meine morgentliche Buchweizengrütze mit viel, viel, viel Butter ;-)   (Bisweilen auch mal eine halbe Packung)

Im Ernst: Der Körper ist “ein sich selbst im Gleichgewicht erhaltendes System” und reagiert somit auf äußere Anreize häfig nicht linear, sondern in Regelkreisläufen. In diesem Fall scheint es so zu sein, dass das Fett im Morgenmahl dem Körper sagt: “Du, es ist genug da, Du brauchst nicht zu sparen, es sind gerade gute Zeiten und auch in Zukunft wird es genug Beute geben. Die Fettdepots bedürfen also keiner großen Füllung.”

Birmingham/Wien (pte/31.03.2010/13:45) - Wer sich an das Sprichwort “Frühstück wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Nachtmahl wie ein Bettler” hält, dürfte sich bestens vor Übergewicht schützen. Das behaupten Forscher der University of Alabama http://www.uab.edu im “International Journal of Obesity”. Sie untersuchten, wie sich verschiedene Arten von Nahrung und deren Zeit der Einnahme auf das metabolische Syndrom bei Mäusen auswirkt. Gesünder waren die Werte bei den Tieren, die morgens mit viel Fett und wenig Kohlenhydraten gefüttert wurden als jene, bei denen man umgekehrt verfuhr.

Vor vorschnellen Rückschlüssen auf das Essverhalten warnt Alexandra Hofer von der österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) http://www.oege.at. “Der Einfluss des Zeitpunkts der Nahrungsaufnahme auf das Gewicht ist bisher wenig erforscht, dürfte jedoch in Zukunft noch einige neue Erkenntnisse liefern”, so die Expertin im pressetext-Interview. Folgt man den US-Wissenschaftlern, setzt Fettkost nach dem Aufwachen zumindest bei Mäusen den Fett-Stoffwechsel schon früh in Gang und beeinflusst die Reaktion auf verschiedene Arten von Nahrung während des Tages.

Wurden die Tiere nach dem Aufwachen hingegen mit Kohlenhydrat-Kost gefüttert, war das Bild ein völlig anderes. Der Kohlehydrat-Stoffwechsel wurde in Folge aktiviert und schien auch dann noch in Betrieb zu sein, wenn die Mäuse im Lauf des Tages andere Arten von Nahrung zu sich nahmen. Mäuse, die nach einem Kohlenhydrat-Frühstück ein fettreiches Abendmenü verspeisten, nahmen am deutlichsten zu, wurden adipös und entwickelten viel eher eine Glucose-Intoleranz.

KategorienArchiv Tags: ,

Tango und Alexandertechnik in Berlin

5. April 2010 Maxim Keine Kommentare

Letzten Sonntag haben Antje und ich uns bei der Irmel Weber eine Tango-Einführungsstunde gegönnt – und wir sind begeistert!

Antje und ich wollten schon seit einiger Zeit das Tanzen erlernen und für die Erweiterung meiner Yoga-Praxis, interessiere ich mich sehr für die Arbeit von F.M. Alexander.

Frau Weber vereint in ihrer Person die Disziplinen des Tango und der Alexandertechnik. Das haben wir gespürt. Wir haben die erste Stunde damit verbracht, das Gehen und Schreiten neu zu lernen. Erst für uns selbst und dann zusammen (mehr oder minder :-)) im Takt der Musik. Dabei hat Frau Weber uns immer wieder mit kleinen Hinweisen und Korrekturen geholfen, uns beim Gehen freier und wohler zu fühlen, die Wirbelsäule auszurichten, den Gang mühelos zu gestalten und schließlich den gemeinsamen Rhythmus beim ersten Tanzen zu finden.

Ich habe für mich heraus gefunden, dass ich aus meinen früheren Kampfsport-Zeiten noch eine bestimmte Gangart drauf habe, die sich zwar gut zum Kämpfen eignet, jedoch weniger für die Bewegung im Alltag und den Partnertanz :-). Antje hat wertvolle Hinweise zur Ausrichtung ihrer Brustwirbelsäule bekommen, ein Bereich an dem sie schon seit Langem mit Hingabe werkelt. Und wir beide haben fest gestellt dass es gar nicht so einfach ist zusammen im gleichen Rhythmus zu gehen; den Abstand und die Geschwindigkeit zu finden, bei der sich Beide wohl fühlen. Dass dass sanfte Führen gelernt sein will, genau so wie das selbstbewusste sich Führen-Lassen.

Nächsten Sonntag stehen wir mit großer Freude wieder bei ihr auf dem Parkett und die Vorfreude ist groß!

KategorienArchiv Tags: , ,

Intuition und Rationalität in der Yoga-Praxis

29. März 2010 Maxim Keine Kommentare

Hier findet sich Ein sehr schöner Artikel über das Verhältnis von Rationalität und Intuition in der Yoga-Praxis. Danke an Norman für den Hinweis!

KategorienArchiv Tags: , ,