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Fett am Morgen kann vorteilhaft sein – Frühstück programmiert den Stoffkreislauf für den Rest des Tages

5. April 2010 Maxim Keine Kommentare

Ein Hoch auf meine morgentliche Buchweizengrütze mit viel, viel, viel Butter ;-)   (Bisweilen auch mal eine halbe Packung)

Im Ernst: Der Körper ist “ein sich selbst im Gleichgewicht erhaltendes System” und reagiert somit auf äußere Anreize häfig nicht linear, sondern in Regelkreisläufen. In diesem Fall scheint es so zu sein, dass das Fett im Morgenmahl dem Körper sagt: “Du, es ist genug da, Du brauchst nicht zu sparen, es sind gerade gute Zeiten und auch in Zukunft wird es genug Beute geben. Die Fettdepots bedürfen also keiner großen Füllung.”

Birmingham/Wien (pte/31.03.2010/13:45) - Wer sich an das Sprichwort “Frühstück wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Nachtmahl wie ein Bettler” hält, dürfte sich bestens vor Übergewicht schützen. Das behaupten Forscher der University of Alabama http://www.uab.edu im “International Journal of Obesity”. Sie untersuchten, wie sich verschiedene Arten von Nahrung und deren Zeit der Einnahme auf das metabolische Syndrom bei Mäusen auswirkt. Gesünder waren die Werte bei den Tieren, die morgens mit viel Fett und wenig Kohlenhydraten gefüttert wurden als jene, bei denen man umgekehrt verfuhr.

Vor vorschnellen Rückschlüssen auf das Essverhalten warnt Alexandra Hofer von der österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) http://www.oege.at. “Der Einfluss des Zeitpunkts der Nahrungsaufnahme auf das Gewicht ist bisher wenig erforscht, dürfte jedoch in Zukunft noch einige neue Erkenntnisse liefern”, so die Expertin im pressetext-Interview. Folgt man den US-Wissenschaftlern, setzt Fettkost nach dem Aufwachen zumindest bei Mäusen den Fett-Stoffwechsel schon früh in Gang und beeinflusst die Reaktion auf verschiedene Arten von Nahrung während des Tages.

Wurden die Tiere nach dem Aufwachen hingegen mit Kohlenhydrat-Kost gefüttert, war das Bild ein völlig anderes. Der Kohlehydrat-Stoffwechsel wurde in Folge aktiviert und schien auch dann noch in Betrieb zu sein, wenn die Mäuse im Lauf des Tages andere Arten von Nahrung zu sich nahmen. Mäuse, die nach einem Kohlenhydrat-Frühstück ein fettreiches Abendmenü verspeisten, nahmen am deutlichsten zu, wurden adipös und entwickelten viel eher eine Glucose-Intoleranz.

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Forscher: Fettleibigkeit könnte ein Schutz des Körpers vor Krankheiten sein

9. März 2010 Maxim 4 Kommentare

Fettleibigkeit ist nicht der Verursacher von Symptomen wie hohen Cholesterinwerten, Herzproblemen oder Diabetes, sondern zunächst ein Schutz dagegen. Diese These vertreten US-Forscher, die in einer Übersichtsstudie bisherige Untersuchungen zur Fettleibigkeit analysiert haben. Demnach dienen Fettansammlungen der Speicherung von Fett am richtigen Ort im Körper – im Fettgewebe. Dadurch werden die Organe vor der negativen Wirkung des Fettes geschützt. Erst wenn das Fettgewebe – überfordert durch das Übermaß an Kalorien – seine Funktion nicht mehr erfüllen kann, entfalte das Fett im Blut und in den Organen seine schädliche Wirkung, berichten die Forscher.

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