Zillestraße 71, 10585 Berlin-Charlottenburg, Tel. 030 88 71 68 35, mail@antje-maxim.de
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Wir sind ein Paar, das voller Freude Yoga praktiziert und diese Freude gern mit anderen teilt und weitergibt. Unsere Praxis und Unterricht gehen weit über die gängigen 30-40 Yoga-Posen und 1-2 üblichen Atemübungen hinaus.

 

Für das Körpertraining bedienen wir uns der Statik, wie auch der Dynamik. Übungen für Ausdauer, Kondition und Koordination binden wir genauso in unsere Stunden ein wie Dehnungs-, Kraft-, Konzentrations- und Atemübungen. Neben vielen ungewöhnlichen und seltenen Yogaübungen, bedienen wir uns großzügig an dem Schatz der Übungen und Herangehensweisen von anderen Systemen. Wir nutzen alles, was sich bietet, um Gesundheit, Freude und Ausgeglichenheit im Leben zu fördern.

Wichtig für uns sind Individualität und Herzlichkeit, Tiefgang und Humor. Keinen Wert legen wir auf Wettbewerb oder Konkurrenz. Alle üben so, wie es gerade für sie in diesem Moment angemessen ist. Bei Verletzungen oder Einschränkungen der Beweglichkeit, gibt es viele Variationen, die ein sinnvolles Training in der Stunde ermöglichen. Der Unterricht ist für jeden geeignet, unabhängig von Alter und Kondition.


Zusätzlich zu den laufenden Kursen besteht die Möglichkeit, Privatunterricht zu buchen und Termine für Kleinstgruppen zu arrangieren.

 

Antje über Yoga

 

„Sprich mit dir.“

Meine eigene Praxis, die inspiriert und angeleitet ist von der großartigen Yoga-Therapie Angela Farmers und Victor van Kootens, hat mich zu der Erkenntnis geführt, dass Yoga zu einer besondere Form der Kommunikation mit sich selbst in all ihren Ausprägungen führen kann: fragend, anklagend, aber auch verzeihend und verstehend. Wahrhaftig mit sich selbst ins Gespräch zu kommen, dem Körper zu lauschen um die Botschaft des Inneren zu verstehen und sie zur Selbstheilung nutzen zu können, macht für mich die besonderen Qualität von Yoga aus. Dabei empfinde ich Perfektion als absolut unwesentlich, vielleicht sogar hinderlich. Wichtiger erscheint mir der Weg dahin und die Entdeckungen und Erkenntnisse, die an jeder Wegbiegung warten.

Jeden Dienstag-Abend leite ich eine reine Frauengruppe beim Praktizieren an. Mein Fokus liegt dort auf einfühlsamen Übungen, die in das eigene Innenleben führen und eine sanfte Stärkung der Persönlichkeit und einem selbstvertrauenden Umgang mit der eigenen Weiblichkeit dienen. Das bedeutet allerdings nicht, dass in diesem Kurs bei aller Entspannung nicht auch einmal vor Anstrengung geschwitzt wird.

Ab Freitag, dem 30. Juli biete ich außerdem einen gemischten Kurs zum Feierabend an, der von dem Motto „Entspannt ins Wochenende” getragen wird. Hier steht das Lösen von Frustrationen und Spannungen durch einen Wechsel aus dynamische Übungen und meditative Elementen im Mittelpunkt, um unserer Seele und unserem Körper einen unbeschwerten Start ins Wochenende zu gönnen.

 

Maxim über Yoga

 

„Yoga ist für mich die Wissenschaft, die mich lehrt das Leben in vollen Zügen zu spüren, zu leben und zu genießen.”

Ich habe eine Weile gebraucht für diesen Text. Ich habe mich mehrmals darum bemüht, mein Verständnis der Mechanismen und Wirkungen des Yoga, welches sich nun innerhalb von 10 Jahren angesammelt hat, im engen Rahmen einiger weniger Paragraphen darzulegen. Vergebliche Mühe. Ich werde hier nun also keine hochtrabenden abstrakten, philosophischen oder psychologischen Dinge schreiben. Diese haben ihren Platz,  und bekommen ihn in späteren Texten.

Im Alltag ist Yoga ist für mich etwas sehr Praktisches und Konkretes. So praktiziere ich ihn, so unterrichte ich ihn und als solches werde ich ihn hier darlegen:

Yoga ist für mich die Wissenschaft, die mich lehrt das Leben in vollen Zügen zu spüren, zu leben und zu genießen. Wenn das Leben ein Konzert für Violine-Solo ist, dann ist Yoga für mich die Kunst der Wartung und der Pflege der Violine.

Yoga ist die Kunst sich liebevoll und nachhaltig um den eigenen Körper zu kümmern, auf dem sich die Melodie unseres Lebens abspielt.

Kraft, Beweglichkeit, Agilität, Ausdauer, Balance, Konzentration, Loslassen, Entspannung – all diese Eigenschaften und Empfindungen unseres Körpers suchen wir im Laufe einer Yogastunde auf und nehmen sie mit Freude wahr. Wir machen mit dem Körper Dinge, an die wir uns höchstens aus der Kindheit erinnern können. Wir spüren in Stellen unseres Körpers hinein, von denen wir schon lange vergessen haben, das es sie gibt.

Manchmal keuchen wir vor Anstrengung und manchmal liegen wir wie ein Kater auf dem warmen Ofen und genießen. Manchmal schnaufen unsere Lungen wie eine Lokomotive und manchmal erreicht und entweicht uns die Luft so still und mühelos, dass wir denken, wir schweben schwerkraftlos im Raum. Häufig geraten wir aus dem Gleichgewicht, fangen uns wieder, um dann die Übung das nächste Mal schon wieder eine Sekunde länger zu halten.

Wir haben Freude an der Freiheit, die wir in uns spüren. Eine stille Freude, die in die Tiefen unseres Geistes führt und uns dort in Ruhe und Ausgeglichenheit verweilen lässt.

So fühlt sich der Yoga an, den ich praktiziere.
Er macht das Leben schöner, bunter, lustvoller.

Und ich habe Freude daran, ihn zu teilen.